Ars dictaminis

 

Das seit Oktober 2013 von der DFG geförderte wissenschaftliche Netzwerk setzt sich aus 14 vornehmlich jungen Wissenschaftlern aus Deutschland, Italien, Frankreich und der Tschechischen Republik zusammen. Das wissenschaftliche Netzwerk nimmt mit der ars dictaminis eine Quellengattung in den Blick, die bislang von der historischen Forschung fast völlig ignoriert wurde und auch von philologischer Seite aufgrund einer noch völlig unbefriedigenden Editionslage allenfalls oberflächlich erforscht worden ist. Das Netzwerk soll durch quellengestützte Analyse der Entstehungs- und Rezeptionskontexte der artes dictandi ein doppeltes Ziel folgen:

1. Inhaltlich wird erstmals ein auf kollektiver Quellenkenntnis basierendes und die historisch-gesellschaftlichen Implikationen einbeziehendes Handbuch der ars dictaminis in all seinen mittelalterlichen Stadien erarbeitet werden.

2. Methodisch soll es darum gehen, Zugänge und Theorien im Umgang mit dieser Quellengattung zu entwickeln und zu erproben, die es erlauben, die Wechselwirkungen von rhetorischer Lehre und sozialer Praxis zu analysieren.



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